Mein Weg aus dem Burnout

Wie alles begann und wie ich es geschafft habe, wieder zu mir zu finden und zu heilen.

Inhaltsverzeichnis

Der plötzliche Einbruch: Wie alles begann

Alles begann mit einer Panikattacke aus dem Nichts an einem sonnigen Samstagmorgen. Zwei Tage später folgten plötzlich nächtelanges Herzrasen, Übelkeit, Appetit- und Geschmacksverlust sowie ein starker Druck auf dem Brustkorb. Ich fühlte extreme körperliche Schwäche, ein Brennen und Stechen in der Brust – die Liste wurde immer länger.

Dann kam das Ohrenrauschen. Erst leise, doch es entwickelte sich zu einem immer lauter werdenden Tinnitus. Nächte lang lag ich wach, weil er so laut war, dass an Schlaf nicht zu denken war. Die Angst, dass dieser Zustand nie mehr aufhört, ließ mich nicht los. Erst im Morgengrauen schlief ich irgendwann vor Erschöpfung ein…

Weg aus dem Burnout: Schatten

Die Eskalation der Symptome

Neben dem Tinnitus kamen weitere Beschwerden hinzu:

  • Ohrenschmerzen und Druckgefühl

  • Ein “komisches” Gefühl im Kopf bei Berührungen und Bewegungen

  • Ein Druckgefühl auf den Schläfen

  • Schmerzen in den Ohren bei den kleinsten Geräuschen, sogar meiner eigenen Stimme (Hyperakusis)

  • Tägliche Angstzustände, besonders am Morgen

Ich steckte in einem Teufelskreis fest: Mit jedem neuen Symptom wuchs meine Panik. Die Angst schaukelte sich hoch und verstärkte all die körperlichen Beschwerden nur noch mehr. Ich hatte diese wahnsinnige Angst, dass es nie wieder besser werden würde und ich für immer in diesem Albtraum leben müsste. Ich dachte wirklich, mein Nervensystem wäre “kaputt”.

Die Diagnose: Psychosomatische Stresssymptome

Nach unzähligen Arztbesuchen, bei denen mir immer wieder gesagt wurde, dass ich „kerngesund“ sei, verstand ich endlich: Mein Körper reagierte auf chronischen Stress. All diese Symptome waren psychosomatisch bedingt – Stressreaktionen meines Nervensystems und durch meine eigenen negativen Gedanken ausgelöst.

Mein Wendepunkt: Aufhören zu kämpfen

Erst nach acht langen Monaten begriff ich, dass ich den Kampf gegen meinen Körper aufgeben musste. Stattdessen begann ich, aktiv für Entspannung zu sorgen. Ich erkannte, dass mein Körper mir durch diese Symptome etwas sagen wollte. Er versuchte, mit mir zu kommunizieren.

Statt ihn als Feind zu sehen, begann ich, ihn als meinen Verbündeten zu betrachten.

Weg aus dem Burnout: Frau am Wendepunkt

Mein Weg aus dem Burnout: Ein Prozess mit Geduld

Nach intensiver Arbeit an mir selbst legte ich die Angst vor meinen Symptomen ab. Ich verstand, dass ich nicht alles glauben darf, was ich denke. Und vor allem: Ich musste Geduld mit meinem Heilungsprozess haben. Denn Heilung braucht Zeit.

Langsam, aber sicher wurde es besser. Schritt für Schritt.

In meinem Podcast und in weiteren Blogbeiträgen erkläre ich ganz genau, wie ich es geschafft habe, aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Wenn du Fragen hast, melde dich gerne per E-Mail oder auf Instagram.

Höre auf deinen Körper. Er ist nicht dein Feind. Er liebt dich und will nur dein Bestes.

Deine Moni

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